Natur · Schleswig-Holstein

Sie zieht verwaiste Seehunde groß und lässt sie wieder frei

An der schleswig-holsteinischen Küste werden „Heuler“ aufgepäppelt — junge Seehunde, die ihre Mutter verloren haben. Das Ziel ist immer dasselbe: Abschied.

Eine Seehundstation an der Nordsee · Redaktion · 4 Min. Lesezeit

Der schönste Tag ist der, an dem sie gehen. Wenn ein aufgepäppelter Seehund am Strand zum ersten Mal wieder ins Wasser gleitet und nicht zurückschaut, dann ist die Arbeit gelungen.

Die Rangerin, die seit 20 Jahren hier arbeitet, hat hunderte solcher Abschiede erlebt und freut sich über jeden. „Wir wollen, dass sie uns vergessen“, sagt sie. „Das ist der ganze Sinn.“

Es ist eine seltene Sorte von Fürsorge: eine, deren Erfolg darin besteht, nicht mehr gebraucht zu werden.

Beispieltext. Diese Geschichte ist ein redaktioneller Platzhalter für den Prototyp.

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