Menschen · Hamburg

Die Älteste ist 94, die Jüngste drei Wochen alt. Sie wohnen Tür an Tür

In einem Hamburger Haus leben Studierende, Familien und Senioren unter einem Dach — und passen aufeinander auf. Wir haben die Älteste und die Jüngste besucht.

Ein Mehrgenerationenhaus an der Elbe · Redaktion · 6 Min. Lesezeit

Frau M. ist 94 und sagt, sie habe nie weniger allein gelebt als jetzt. Vor ihrer Tür hängt ein Kindergemälde, von einem Jungen aus dem zweiten Stock, der sie „meine andere Oma“ nennt.

Das Prinzip ist alt und doch fast vergessen: verschiedene Generationen, ein Haus, eine stillschweigende Abmachung, dass niemand übersehen wird. Die Studentin im Erdgeschoss bringt die Post hoch. Die Rentnerin im dritten hütet mittwochs die Kleine.

Niemand hier hat das Wort „Einsamkeit“ je gebraucht. Sie haben es einfach baulich gelöst.

Beispieltext. Diese Geschichte ist ein redaktioneller Platzhalter für den Prototyp.

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